Sammeln Sie sich und lassen Sie sich senden

Entdecken Sie, wie Sie ihren Auftrag leben und sich doch immer wieder sammeln können. Denn wir brauchen beides: die Kräftigung durch Gott wenn wir uns zurückziehen aber auch unseren Auftrag, Gottes Liebe in dieser Welt zu verkörpern. Viel zu leicht geraten wir aus dem Gleichgewicht.
Früh am Morgen tritt er aus seiner einfachen Holzhütte heraus. Er hält kurz inne, spürt die ersten Sonnenstrahlen. Das Rauschen der Wellen ist zu hören, das Rascheln von Dünengras. Der Wind spielt mit den Wolken. In der Ferne, hier und dort, regnen sie vereinzelt ihr Nass herab. Eine Handvoll Gefährten sammelt sich um ihn. Sie machen sich auf den Weg - von der Gezeiteninsel gehen sie durch das Watt zum Festland...
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Gehen Sie in die Nacht hinein

Es ist dunkel. Das Gehen fällt Ihnen schwer. Selbst mit zusammen
gekniffenen Augen können Sie den Weg nur schemenhaft erkennen. Ihre
anderen Sinne sind in Alarmbereitschaft versetzt: Jedes Geräusch lässt
Sie aufhorchen. Ihre Füße bewegen sich nur langsam, fast schon tastend,
vorwärts. Der Geruch von taubenetztem Gras steigt Ihnen in die Nase.
Sie wissen: Der Weg ist da! Auch wenn Sie ihn kaum sehen können. Wie
gut wäre es jetzt, jemanden an Ihrer Seite zu haben, der sich hier
auskennt. Doch sie sind allein. Auf diesem Weg in der Dunkelheit spüren
Sie, wie Ihr Vertrauen geprüft wird...
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Riskier was, Mensch!

„Sieben Wochen ohne“ macht dieses Jahr Lust, die Zeit nach
Aschermittwoch bewusst zu begehen und ein risikofreudiges Leben
auszuprobieren, weniger um der eigenen Abenteuerlust, als um anderer
Menschen willen.
Verzichten einmal anders. Dafür waren die „Sieben Wochen ohne“
Kalender schon immer gute Begleiter. Seit 1983 ist die Aktion der
evangelische Versuch, der am 13. Februar beginnenden Fastenzeit etwas
abzugewinnen. Und vielleicht ist sie ja sogar eine Inspiration zu einem
ursprünglicheren Fasten, einem ganzheitlichen Loslassen und
Neuausrichten, im Gegensatz zu spiritualisierten Diätbemühungen.
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